12. bis 13. März 2010
Jazzopen Nights Stuttgart
23. Juni bis 10. Juli 2010
Stuttgarter Weindorf
10. Juli 2010
Stuttgarter Lichterfest
5. bis 8. August 2010
Stuttgarter Sommerfest
6. August bis 11. September
Klinke - Sommer Musik Festival
Schon der Literat Eduard Mörike hatte Stuttgart in sein Herz geschlossen und schwärmt 1853 in seinem „Stuttgarter Hutzelmännlein" von schönen alten Häusern und ihren Erkern, „die auf den Ecken gar heiter wie Türmlein stehn". Und auch heute ist Stuttgart trotz Bombenangriffen und starker Zerstörung im 2. Weltkrieg voller architektonischer Schmuckstücke. Die „Großstadt zwischen Wald und Reben", wie es einst in einem Werbeslogan hieß, ist in der Tat sehens- und erlebenswert.
Altes und Neues Schloss, Fernsehturm, Fruchtkasten, Hauptbahnhof, Haus der Wirtschaft, Haus des Landtags, Killesbergturm, Königsbau, Markthalle, Musikhochschulturm, Schlossplatz, Schloss Solitude, Stiftskirche, Wilhelmspalais
Auf einem 60.000 qm großen Areal vor dem Haupttor des DaimlerChrysler-Werks in Stuttgart-Untertürkheim ist die „Mercedes-Benz Welt" entstanden, die rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 eröffnet wurde. Damit löste sie das seit 1923 bestehende Mercedes-Benz Museum im Werk Stammwerk Untertürkheim ab, und setzt dessen Geschichte fort. Über 110 Jahre innovative Automobilgeschichte sind ausgestellt. Sie sehen die ersten Automobile der Welt von Karl Benz und Gottlieb Daimler, natürlich den ersten Mercedes und weitere 160 ausgestellte Fahrzeuge, die den Mythos Mercedes ausmachen. Zu sehen sind unter anderem bedeutende Rennwagen wie der „Blitzen-Benz", mit dem Bob Burman 1911 in Daytona Beach mit 228 km/h einen sensationellen Weltrekord aufgestellte. Sie finden Limousinen und Sportwagen aus den 20er und 30er Jahren. Prestige und Leistung, Luxus und Komfort charakterisieren die Fahrzeuge aus dieser Zeit. Beispiele sind die Kaiserwagen und die Kompressor-Sportwagen mit dem 500 K Spezialroadster als Highlight. Beachten Sie auch den 260 D, den ersten Serien-Diesel-Pkw der Welt und den 170 V, den meistverkauften Mercedes-Benz der Vorkriegszeit.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: 8 € pro Person
Das Württembergische Landesmuseum Stuttgart gehört zu den wichtigsten Museumsgründungen des 19. Jahrhunderts. Sein historisches Kernstück, die Kunstkammer, geht jedoch bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals sammelten die Herzöge Römerfunde und weltumspannend alles, was selten, kostbar und ungewöhnlich war. Das Museum dokumentiert die Landesgeschichte von der Steinzeit (älteste Kunstwerke der Menschheit) über die Kelten (Grabbeigaben des Keltenfürstes von Hochdorf) Alemannen, klassische Antike, provinzialrömische Abteilung, mittelalterliche Skulptur und Malerei bis in die Gegenwart: Münzen, Uhren, Möbel, wissenschaftliche Instrumente sowie eigenes Musikinstrumenten-Museum und Römisches Lapidarium. Vom württembergischen Königreich zeugen Krone und Zepter sowie der Brillantschmuck der Königinnen.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 13 Jahre frei
Die Errichtung des neuen Stuttgarter Planetariums wurde nur durch die großzügige Schenkung der Carl-Zeiss-Stiftung sowie zahlreiche Spenden von Stuttgarter Bürgern und Firmen möglich. Es wurde von 1975 bis 1977 nach den Plänen von Architekt Beck-Erlang erbaut und am 22. April 1977 eröffnet. Die technische Einrichtung ist ein Geschenk der Carl-Zeiss-Stiftung. Aus Anlass des 100. Todestages von Carl Zeiss am 3. Dezember 1988 wurde das Stuttgarter Planetarium in Carl-Zeiss-Planetarium umbenannt. Das Planetarium ist im Bereich europäische und internationale Angelegenheiten sehr engagiert. So finden Kongresse und Symposien mit europäischen und internationalen Akzenten statt, außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit Planetarien der Stuttgarter Partnerstädte wie zum Beispiel Straßburg.
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 15.00 Uhr, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: Erwachsene 6 €, ermäßigt 4 €
Als Wilhelm I., König von Württemberg, 1842 Ludwig Zanth beauftragte, das Schloss Wilhelma zu errichten, hatte er weniger einen Tiergarten im Sinn als eine, der berühmten Alhambra in Granada „nachempfundene" Paradeanlage. Der auf diese Art bis zum Jahre 1863 entstandene „Maurische Garten" bildet die Urzelle der heutigen Wilhelma. Heute mit etwa 9.000 Tieren in rund 1.000 Arten und mit rund 1,7 Millionen Besuchern im Jahr ist Wilhelma zugleich einer der größten Tiergärten in der Bundesrepublik. Bestaunen kann man unter anderem Giraffen, Zebras, Löwen, Tiger, Elefanten, Eisbären, Schneeleoparden, Pinguine, Krokodile, Kängurus und noch viele andere Arten. Ebenfalls interessant sind das Aquarium und der Schaubauernhof. Beim Gang durch den botanischen Garten fallen Ihnen vielleicht folgende Pflanzen auf: Palmen, Bananen, Zypressen, Nutzpflanzen (darunter Kakao, Sternfrucht, Baumwolle), Orchideen, Tulpen, Magnolien und der Tropengarten.
Öffnungszeiten:
Mai bis August täglich von 8.15 bis 18.00 Uhr
April und September täglich von 8.15 bis 17.30 Uhr
März und Oktober täglich von 8.15 bis 17.00 Uhr
November bis Februar täglich von 8.15 bis 16.00 Uhr
Eintritt:
Normaltarif (März bis Oktober): Erwachsene 10,80 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 5,40 €, Schüler/Studenten (mit Ausweis bis 28 Jahre) 5,40 €, Familienkarte I (1 Elternteil mit eigenen Kindern von 6 bis 17 Jahren) 16,20 €, Familienkarte II (Eltern mit eigenen Kindern von 6 bis 17 Jahren) 27 €
Abendtarif (ab 16.00 Uhr) und Wintertarif (November bis Februar): Erwachsene 7,40 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 3,70 €, Schüler/Studenten (mit Ausweis bis 28 Jahre) 3,70 € (mit Ausweis bis 28 Jahre), Familienkarte I (1 Elternteil mit eigenen Kindern von 6 bis 17 Jahren) 11,10 €, (Eltern mit eigenen Kindern von 6 bis 17 Jahren) 18,50 €
Nach einer Bauzeit von 20 Monaten ist der Stuttgarter Fernsehturm am 5. Februar 1956 in Betrieb genommen worden. Mit seiner imponierenden Höhe von 217 m ist er das Ur-Modell für die Fernsehtürme in aller Welt. Von keinem anderen Punkt Stuttgarts aus ist der Blick auf die Stadt, über die Weinberglandschaft des Neckartals, über das schwäbische Land hinüber zur Alb, zum Schwarzwald und zum Odenwald so umfassend wie vom Fernsehturm. An vielen Tagen ist auch das Panorama der Berggipfel der deutschen, österreichischen und Schweizer Alpen zu sehen.
Öffnungszeiten:
Täglich ab 9.00 Uhr, letzte Auffahrt 22.30 Uhr
Die Aussichtsplattform ist bis 23.00 Uhr geöffnet.
Geschlossen am 24. Dezember
Eintritt: Erwachsene 3 €, Kinder von 3 bis 13 Jahren 2 €, Kinder unter 3 Jahre frei
Der Neckar, ein Nebenfluss des Rheins, mündet bei Mannheim in den Rhein. Er ist 371 km lang und seit 1957 durch den Ausbau von Staustufen schiffbar bis Stuttgart, seit 1968 bis Plochingen. Mit der Fertigstellung des Stuttgarter Hafens 1958 nahm die Neckar-Personen-Schiffahrt Berta Epple ihren Dienst auf. Mit einer Flotte von derzeit 4 Schiffen kann der Neckar-Käpt'n den Neckar stromaufwärts bis Plochingen befahren. Stromabwärts fahren die Schiffe traditionell bis Heilbronn, jedoch ist es durch die Kanalisierung der Flüsse möglich, weiter stromabwärts bis Mannheim und dann auf dem Rhein bis Basel oder Rotterdam zu fahren.
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