13. Mai 2010
Maifest am Steinbrücker Teich
22. und 23. Mai 2010
Darmstädter Jugendstiltage - das Illuminationsfest im Rahmen der Darmstädter Jugendstiltage 2010 am 22. Mai 2010
27. bis 30. Mai 2010
Schlossgrabenfest 2010
1. bis 5. Juli 2010
Heinerfest
Darmstadt, die Stadt des Jugendstils, lockt mit einem einzigartigen Kulturangebot. Schlösser, Parkanlagen und zahlreiche Museen lassen die Stadt am Rande des Odenwaldes aufleben, die in diesem Jahr ihr 675-jähriges Stadtjubiläum feiert.
Einzelbesuchern wird die Chance eines Rundgangs über das Gelände des Überwachungszentrums gegeben. Besichtigt werden das Gebäude, in dem sich der Hauptkontrollraum befindet, und verschiedene Satellitenmodelle. Teil der 90-minütigen Führung ist ein kurzer Filmbeitrag über die Aufgaben und Ziele des ESOC.
Voranmeldung, Karten und Preise unter Telefon 06151 2799999
Der Herrngarten ist der größte und älteste Park der Innenstadt. Seine Anfänge liegen in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Ausgangspunkt waren drei größere und mehrere kleine Gärten, die im barocken Gartenstil als Küchen- und Kräutergärten angelegt waren. Seinen Ruhm verdankt er der Landgräfin Caroline, die auch die „Große Landgräfin" genannt wird. 1766 ließ sie den Garten erweitern und im englischen Landschaftsstil umgestalten, indem naturalistische Landschaftsgartenelemente verwendet wurden. Zwischen 1801 und 1822 wurde er zu einem klassisch-sentimentalen Landschaftsgarten umgestaltet. 1918 erfolgten, in Verbindung mit der Verstaatlichung des Gartens, erneute Veränderungen in Richtung Bürgerpark. So wurden Spielplätze eingerichtet und ein schon vorhandenes Gartenhaus zum Herrngarten-Café ausgebaut. Auch heute noch erfreut sich der Herrngarten, als „gud Stubb" der Darmstädter, großer Beliebtheit. Er dient als „Grüne Lunge" der City und der dicht besiedelten Wohnquartiere Martins- und Johannesviertel. Im Nordosten schließt sich dem Herrngarten der Prinz-Georgs-Garten im Rokoko-Stil an.
Im Zentrum der heutigen Innenstadt, am oberen Ende der Rheinstraße, befindet sich das Darmstädter Schloss. Das war nicht immer so: Früher, zu Zeiten Georg I., sicherte das Schloss die Westflanke Darmstadts. Der Schlossgraben diente der Verteidigung. Im Südwesten des Schlosses stand das neue Tor, durch das vor allem die Bauern aus dem Umland Darmstadt betraten. Das Residenzschloss ist ein Bautenkonglomerat aus sechs Jahrhunderten. Die letzten baulichen Veränderungen entstanden unter Landgraf Ernst Ludwig im 18. Jahrhundert. Sein Baumeister Rémy de la Fosse plante ein Barockschloss. Es wurden allerdings nur zwei Flügel der Anlage ausgeführt, an der Seite der Rheinstraße und zum Marktplatz hin. 1944 brannte das Schloss bis auf die Außenmauern nieder. Beim Wiederaufbau konnte der äußere Zustand der Vorkriegszeit nahezu wiederhergestellt werden. Im älteren Teil des Schlosses befindet sich das 1924 gegründete Schlossmuseum. Seine 22 Räume bieten einen guten Überblick über 250 Jahre höfischen Lebens in einer kleinen Residenz und die Geschichte der ehemaligen Landgrafschaft und des späteren Großherzogtums Hessen.
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 13.00 Uhr
Im Schloss, das 1578 für Landgraf Georg I. als Jagdsitz erbaut wurde, befindet sich eine stattliche Zahl von Jagdwaffen und Jagdgeräten aus den Jahren bis 1769. Danach wurde die Parforcejagd verboten. Zahlreiche Gemälde geben Kunde darüber, in welchem Maße die Lebensführung der barocken Fürsten von der Jagd durchdrungen war.
Öffnungszeiten:
April bis Oktober Mittwoch bis Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10.00 bis 18.00 Uhr
November bis März Mittwoch bis Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10.00 bis 17.00 Uhr
Die Sammlungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt gehen auf die Landgrafen von Hessen-Darmstadt, insbesondere auf den Großherzog Ludwig I. (1790 bis 1830), zurück. Das Haus gehört heute zu den wenigen Museen, die noch mehrere Fachdisziplinen unter einem Dach vereinigen und somit ein fächerübergreifendes Wissen vermitteln. Im Hessischen Landesmuseum finden Sie Ur- und Frühgeschichte, griechische und römische Archäologie, mittelalterliche Elfenbeinarbeiten und Altargemälde, Glasmalerei vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, Malerei, Plastik, Kunstgewerbe von der Renaissance bis zur Gegenwart, Werkkomplex, Joseph Beuys' Physikalisches Kabinett und historische Musikinstrumente, Graphische Sammlung, Zoologische Sammlungen, Geologisch-Mineralogische Sammlungen, Paläontologische Sammlungen (Fossilien der Grube Messel).
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch von 10.00 bis 20.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr
Die nach Entwürfen von Friedensreich Hundertwasser errichtete Waldspirale von Darmstadt ist Highlight des Bürgerparkviertels am Rande des Stadtkerns. Ein Gebäude mit Vorbildcharakter, errichtet von der Darmstädter Bauverein AG, das Wohnraum nicht auf Kosten von Natur und Mensch entstehen lässt, sondern ein gemeinsames Erlebnis von Stadt und Natur verwirklicht. Erstmals in Deutschland wurde hier im Bau Recycling-Beton verwendet. Friedensreich Hundertwasser definiert die Idee eines individuellen Wohnens, das nicht von alltäglichen Normen bestimmt wird. So entwirft er eine Fassade, die keinem Raster folgt, Fenster, die aus der Reihe tanzen und Baumieter beherbergen. Seiner Überzeugung, dass in der Abkehr von linealgeraden Normen und der Hinwendung zu erlebbarer Natürlichkeit die Freude am Wohnen und Leben zurückkehrt, wird hier Ausdruck verliehen. Die Außenanlage der Waldspirale ist frei zugänglich.
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