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Umweltschutz

Alle Häuser tragen den individuellen Gegebenheiten Rechnung

Jedes Maritim Hotel ist durch seine Lage in seinem lokalen und kulturellen Umfeld gekennzeichnet. Ob zentral in großen Städten, in Metropolregionen oder gewachsenen Landschaften, alle Häuser tragen den individuellen Gegebenheiten ihres jeweiligen Standortes in idealer Weise Rechnung.

Schon früh hat die Maritim Hotelgesellschaft erkannt, dass der schonende Umgang mit Ressourcen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft darstellt, und im Jahr 2010 eine ProUmwelt-Richtlinie entwickelt, die sich an dem Drei-Säulen-Modell Ökologie, Ökonomie und Soziales orientiert. Um diesen Aspekten gerecht zu werden, setzen die Maritim Hotels in allen Häusern auf Maßnahmen aus den sechs relevanten Handlungsfeldern des nachhaltigen Wirtschaftens: Energie, Abfall, Wasser, Einkauf, Mobilität und Mitarbeiter/innen. Projekte in diesen Bereichen sind geprägt von Optimierungen im Alltag, Innovationen bei Neubauten und Renovierungen sowie der sorgfältigen Dokumentation der Fortschritte.

In der effizienten Nutzung von Energie können alle Maritim Hotels gute Ergebnisse nachweisen. Die Häuser verwenden zum Heizen umweltfreundliches Erdgas oder Fernwärme statt des knappen Rohstoffs Erdöl. Einige erzeugen ihren Strom selbst und verfügen über eigene Blockheizkraftwerke. In Sonnendestinationen wie Teneriffa sorgen Solarkollektoren auf dem Dach für warmes Wasser im Hotel. Auch mit der Ressource Wasser gehen wir sorgsam um: Spartasten an Toiletten, Wasserspareinsätze in Armaturen und Duschen, die den Strahl sanft aus dem Hahn sprudeln und nicht herausspritzen lassen, gewährleisten, dass das kostbare Nass nicht unnötig verschwendet wird – ohne den Komfort unserer Gäste einzuschränken. Strenge Mülltrennung ist in allen Maritim Häusern ein Muss.

Rund 4.000 Tonnen Abfall in sechs Stofffraktionen fallen bei Maritim pro Jahr an. Diese Wertstoffe werden mittels modernster Technik fast vollständig in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. So entstehen aus Abfall neue Energie, Kraftstoffe oder Dünger. Porzellanbruch beispielsweise wird im Straßenbau wiederverwendet. Durch die Zusammenarbeit mit einem der größten privatwirtschaftlichen Dienstleister der Wasser- und Kreislaufwirtschaft erhalten die Hotels Nachhaltigkeitszertifkate für ihre jährliche Abfallbilanz. Ein kettenweites Großprojekt der letzten Jahre ist ein innovatives Beleuchtungskonzept. Mit einer Investition von mehr als einer Million Euro wurde in allen Hotels verstärkt auf LED Technik umgerüstet. Im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln liegt die zu erwartende Energieeinsparung bei LED Einsatz bei ca 80%. Stromsparende Zeitschalter werden in allen Häusern verwendet – bevorzugt in öffentlichen Bereichen, von der Tiefgarage bis zu den Korridoren. Fast alle Klima- und Lüftungsanlagen sind mit energieeffizienten Umluftsystemen versehen und werden mittels moderner Gebäudeleittechnik bedarfsgerecht geregelt.

Im gesamten Ausstattungsbereich setzt Maritim nur langlebige und hochwertige Materialien ein. Diese Qualitätsorientierung als Prinzip ist in der Maritim Philosophie grundsätzlich und nachweislich fest verankert

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Maritim Hotels werden regelmäßig in sämtlichen Fragen des Umweltschutzes durch die hervorragend ausgebildeten technischen Leiter unserer Häuser geschult. Als Anbieter von großen Tagungskapazitäten in Deutschland setzt Maritim besonders im Veranstaltungsbereich Zeichen. Maritim hat als einziges deutsches Hotelunternehmen pro Hotel einen Nachhaltigkeitsberater ausbilden lassen. „Fit for green Meetings" heißt die Schulung, die das German Convention Bureau e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) anbietet, und die die Maritim Nachhaltigkeitsberater durchlaufen haben. Als Premiumpartner des German Convention Bureau (GCB) hat Maritim den Nachhaltigkeitskodex der deutschen Veranstaltungsbranche unterzeichnet. Die Unterstützungserklärung bedeutet die Anerkennung der zehn Leitlinien als qualitativen Standard und den Willen, Fortschritte regelmäßig zu dokumentieren. (www.fairpflichtet.de)

Das Maritim Hotel Bonn erhielt im Juli 2010 in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verband der Veranstaltungszentren (EVVC) erstmalig die Green Globe Zertifizierung für hervorragendes Umweltmanagement, sowohl im Kongress- und Tagungsbereich, als auch im gesamten Hotelbetrieb, und wurde im August 2012 mit 84 Prozent Erreichungsquote für zwei weitere Jahre rezertifiziert. Bereits seit 2007 engagiert sich das Maritim Hotel Bonn zusammen mit dem Schwesterhotel in Königswinter für nachhaltiges Handeln in Ökologie, Ökonomie und Sozialem im Rahmen des regionalen Projektes „Sustainable Bonn".

Auch der gastronomische Bereich bietet viele Chancen für umweltschonendes Handeln. Hier wurde ein zentrales Einkaufsgremium geschaffen, mit dem Ziel, den Einkauf der einzelnen Hotels in einer nachhaltigen Struktur zu organisieren. Ein Ergebnis daraus ist, dass die Zahl der Anlieferungen an die jeweiligen Häuser um ein Vielfaches reduziert werden kann. Hierzu wurden Lieferanten, Strukturen und Wochenliefertage ökonomischer aufgestellt und Lieferungen über Logistikpartner in starkem Maß konzentriert, um den Kohlendioxid-Ausstoß im Logistikbereich zu senken. Produkte nach saisonaler Verfügbarkeit werden vorwiegend aus regionalem Anbau oder regionaler Produktion bezogen. Zur Unterstützung des Frischesektors (Obst, Gemüse, Salate und Kräuter) wurde eine zentrale Lieferantendatei erstellt, die übersichtlich Auskunft darüber gibt, von welchem Produzenten aus umliegenden Anbaugebieten des jeweiligen Hotels saisonale Produkte bezogen werden können.

Wir sind überzeugt, dass nachhaltiges Handeln unter ökologischen Gesichtspunkten und eine exzellente Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseren Gästen die Sicherheit vermitteln, die richtige Wahl für geschäftliche und private Hotelaufenthalte getroffen zu haben. Damit dies so bleibt, gibt es in allen Häusern ein ständig erweitertes Qualitätsmanagement, das dazu beiträgt, das ökologische Bewusstsein kontinuierlich zu schärfen und regelmäßig weitere Bereiche für Optimierungsmaßnahmen zu erschließen.